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Lebert, Hans [d.i. Johann Lebert].

Die Wolfshaut. Roman.

Berlin, Rütten & Loening (1962); (Lizenz: Claassen Verlag, Hbg.).

8°. 598 S. Orig.-Leinenband m. rot- u. schwarzgepr. Rü.- u. Deckeltitel sowie OSchutzumschlag (Umschlaggest. v. Peter Nagengast). Umschlag abgerieben u. m. unschönen Randläsuren, im Text papierbed. durchgeh. stark gebräunt. - Auf Schmutzttitel mit eigenh., signierter u. datierter (19. November 1968) Widmung des Verfassers an den österreichischen Maler und Grafiker Georg Eisler.

Zwei Jahre nach der EA erschienene Lizenzausgabe. Mit einem Nachwort v. K. Heinz. - Der österreichische Schriftsteller und Opernsänger Hans Lebert (1919-1993) war nach dem Krieg gezwungen, wegen der fehlenden Auftrittsmöglichkeiten seine Sängerkarriere aufzugeben. Ermutigt von seinem Onkel Alban Berg, konzentrierte er sich daraufhin auf das Schreiben. Vorliegender Roman, in dem L. sich mit der österreichischen Nachkriegszeit auseinandersetzt, brachte ihm den Durchbruch als Autor. Elfriede Jelinek nannte 'Die Wolfshaut' den "ersten radikal modernen Roman der österreichischen Nachkriegsliteratur". Lebert wurde 1962 mit dem Förderungspreis des Österreichischen Staatspreises, 1992 mit dem Grillparzer-Preis ausgezeichnet.

Schlagwörter: Literatur, Belletristik, Epik, Österreich, Nachkriegszeit, Widmungsexemplare, Signierte Bücher

Artikelnummer: EDzz6839


 


380.00 Euro

inkl. UST (10%)
(exkl. UST 345.45)