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Die Geißel. Tageblatt aller Tageblätter. Verantwortlicher Redakteur: Johann Franz Böhringer. Herausgeber: J. Ertl [später V. Steger].

Wien, A. Klopf u. A. Eurich 1848.

Nr. 16, 10. August 1848 - Nr. 113, 31. Dezember 1848.

"34 x 26 cm (unbeschnitten), Je Nr. 4 Seiten. 93 von 113 Nummern des ersten Jahrganges der konstitutionellen Wiener Tageszeitung. Nr. 36 mit der Beilage ""Genaue Detaillirung der Arbeiterunruhen am 21. und 23. August"", die restlichen 6 Beil. fehlen. - Jede Nummer bringt auf vier zweispaltigen Seiten einen Leitartikel gegen die ""Radicalen"", es folgen ein Feuilleton mit Gedichten zur polit. Lage oder Pressestimmen sowie Kurzkommentare in Form ""Kleiner Geißelhiebe"". Mit alten Bugfalten, Ränder leicht gewellt. - Helfert, Journ. S. 92 ff, Mayer 659, nicht bei Kirchner, nicht bei Diesch. - Selten. Umfangreiche Reihe aus dem 1. Jahrhang der nicht nur radikalen, sondern auch witzigen Zeitschrift. Vom 6.10. - 8.11. stellte das Blatt aufgrund der politischen Ereignisse sein Erscheinen ein. In Wien begann der dritte allgemeine Aufstand mit Barrikadenkämpfen, Kriegsminister Latour wurde ermordet, und Kaiser Ferdinand floh nach Olmütz. Die sowohl politischen wie auch feuilletonistischen Beiträge lassen jedoch auch neben aller Kritik die Verbundenheit mit dem Herrscherhaus erkennen. Die Nr. 19 vom 13. August zur Rückkehr des Kaisers nach Wien wurde nicht nur ""In rosenfarbem Humor"" verfasst, sondern auch rosa gedruckt. ""Die Geissel war eine nothwendige Ergänzung der Wiener Journalistik von 1848, ein zeitgemäßes Organ. Einige ihrer Aufsätze gehörten zu dem launigsten, dessen sich die Wiener Revolutions-Literatur zu rühmen hatte. Eine originelle Erscheinung"" (J. A. v. Helfert)."

Schlagwörter: "Revolution ; Wien ; 1848 ; Zeitung; Austriaca; Geschichte; Viennensia"

Artikelnummer: PRZS0148


 


240.00 Euro

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