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[Einladungskarte adressiert u. m. hs. Anmerk. des österr. Psychoanalytikers Alfred v. Winterstein:] Einladung / zum Besuche der Ausstellung / ADOLF LOOS / 1870-1933 / Bauten und Bildnisse / Mitte September bis Mitte November 1933 / im Ausstellungsraum der Buchhandlung / Perles / Wien, I., Seilergasse 4 / (Graben) / Besichtigung frei täglich von 10-6 Uhr. [Verso m. Adressfeld u. Verlagsanz.].

15 x 10,5 cm. Beidseit. bedr., gelaufene Einladungskarte, hs. an Alfred v. Winterstein adressiert. Karte abgegriffen, knittrig u. m. kl. Randläsuren. - Auf beiden Seiten mit eh. Notizen v. Alfred v. Winterstein (Bleistift).

Der österreichische Psychoanalytiker Alfred Freiherr von Winterstein (1885-1958) nahm nach der Lektüre der 'Traumdeutung' Kontakt zu Sigmund Freud auf, besuchte seine Vorlesungen und wurde 1910 Mitglied und 1949-57 Vorsitzender der Wiener Psychoanalytischen Gesellschaft. Er schrieb auch Artikel für die 'Neue Freie Presse', veröffentlichte Gedichte in Karl Kraus's 'Die Fackel', schrieb Theaterstücke und war Mitglied des Pen Clubs. 1938 war W. neben August Aichhorn und Richard Nepallek eines von nur drei Mitgliedern der Psychoanalytischen Vereinigung die 1938 in Wien zurückgeblieben sind. Er wurde aber mit einem Berufsverbot belegt. (vgl. dazu Kosch 33, 654 u. Gieb./Gug. 463). - Adolf Loos stand der Psychoanalyse aufgeschlossen gegenüber. Er war selbst Patient des Psychoanalytikers Fritz Wittels (1880-1950) und Sigmund Freuds Sohn Ernst (1892-1970) war Privatschüler von Loos.

Schlagwörter: Wien, 20. Jahrhundert, Architektur, Kunst, Adolf Loos, Ausstellung, Psychoanalyse, Handschrift

Artikelnummer: ATGR0014


 


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