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Winter, Max.

"Ich suche meine Mutter. Die Jugendgeschichte eines ""eingezahlten Kindes"". Diesem (Otto Dunker) nacherzählt von Max Winter. (= Lebensschicksale. Bd.3)."

München, Ernst Reinhardt 1910.

8°. 111(1) S. Mit e. Faksimile ('Amtliche Entlassungs-Bestätigung. Auszug aus dem Aufnahmsprotokolle der n.ö. Landes-Gebäranstalt'). Späterer, stummer Halbleinenbd. Lediglich Ecken gering bestoßen, Einbd. ansonsten tadellos, Titel u. letztes Bl. stockfl. u. gebräunt.

Kosch 33, 586. EA. Selten. - Max Winter (1870-1937) war Sozialreformer und Journalist in Wien. Victor Adler holte ihn 1895 zur Arbeiter-Zeitung, für die er bis zu seiner Emigration und zum Verbot der Zeitung 1934 mehr als tausendfünfhundert kritische Sozialreportagen und Berichte aus dem Leben des Wiener Proletariats verfasste. Ab 1911 war er sozialdemokratischer Abgeordneter im Reichsrat, nach 1918 im Wiener Gemeinderat und von 1919-1923 einer der drei Vizebürgermeister der Stadt Wien. Sein großes soziales Engagement für Kinder führte zur Gründung der ?Kinderfreunde? in Wien. 1934 floh er in die USA, wo er sich weiter für die Rechte von Arbeitern und Kindern engagierte.

Schlagwörter: Belletristik, Epik, Kind, Mutter, Erzählung, 20. Jarhundert, Adoptivkinder, Adoption, Arbeitermilieu, Waisenkind

Product No.: EDzz6783


 


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